Einführung in den Anschluss an die Telematikinfrastruktur (TI) für Arztpraxen und Apotheken

Grundlegende Anforderungen

Für den Anschluss an die Telematikinfrastruktur (TI) benötigen Arztpraxen, Apotheken und andere Leistungserbringer im Gesundheitswesen zunächst einen Computer (PC oder Laptop) sowie eine möglichst stabile Internetverbindung. Eine schnelle Leitung ist ideal, aber nicht zwingend erforderlich, da die TI auch mit langsameren Verbindungen funktioniert, wobei sich in solchen Fällen die Übertragungszeiten verlängern können. Zudem ist eine branchenspezifische Software erforderlich, die für die Nutzung der TI geeignet ist. Diese Software integriert TI-Anwendungen quasi als erweitertes Update, wodurch die TI-Nutzung vereinfacht wird.

Technische Komponenten und Authentifizierung

Für die technische Anbindung werden ein Konnektor und ein eHealth-Kartenterminal benötigt. Der Konnektor, der zentral in einem Rechenzentrum verwaltet wird, verbindet beispielsweise die Praxis mit der TI, während das Kartenterminal zum Auslesen der elektronischen Gesundheitskarte dient. Zudem sind zwei Authentifizierungskarten erforderlich: der elektronische Heilberufsausweis (eHBA) für die Identifizierung des Behandelnden und eine Institutionskarte (SMC-B) für den Betrieb. Diese Karten müssen im Vorfeld separat vom Leistungserbringer selbst beantragt werden.

Zugriffsberechtigungen

Der Zugriff auf die TI ist streng geregelt, um den Schutz sensibler Gesundheitsdaten zu gewährleisten. Neben der Institutionskarte (SMC-B) für den Betrieb sind personengebundene Karten erforderlich, die sicherstellen, dass nur autorisierte Personen Zugriff erhalten. Die Beantragung des eHBA erfordert einen Berufsnachweis, der in der Regel nur Fachkräften ausgestellt wird.

Beschaffung der erforderlichen Geräte

Die Anbindung an die TI erfolgt zentral über ein Rechenzentrum, sodass in der Praxis lediglich ein Kartenterminal benötigt wird. Die Bestellung des TI-Anschlusses inklusive der erforderlichen Geräte erfolgt über ein Bestellportal, und ein Techniker kümmert sich um die Einrichtung vor Ort. Die benötigte Software ist bereits auf den Geräten installiert, allerdings sollte sich jede Praxis um eine kompatible Praxisverwaltungssoftware kümmern.

Anschluss bei mehreren Standorten

Gerade in größeren Städten wie Berlin haben bestimmte Praxen unter Umständen mehrere Standorte. Hier ist zu prüfen, ob ein zentraler TI-Anschluss für alle Standorte ausreicht oder ob jeder Standort individuell angebunden werden muss. Dies hängt von den spezifischen Anforderungen und der Nutzung der Fachanwendungen der TI ab. Unsere TI-Experten überprüfen das sehr gerne direkt bei Ihnen vor Ort.

Internetgeschwindigkeit und Softwarenutzung

Klar, schnell ist immer gut. Die benötigte Bandbreite hängt jedoch immer von den genutzten Fachanwendungen ab. Die meisten bestehenden Softwarelösungen können nach einem Update für die Nutzung der TI weiterverwendet werden, ohne dass eine separate TI-Software benötigt wird. Sollte eine vorhandene Software nicht kompatibel sein, gibt es Unterstützungsmöglichkeiten, ohne dass ein Softwarewechsel notwendig ist.

aptaro aus Berlin kümmert sich um Hardware und Einrichtung!

Die in einem Rechenzentrum verwalteten Konnektoren und die lokal aufgestellten Kartenterminals sind so konzipiert, dass Störungen minimiert werden und die Geräte durch regelmäßige Updates aktuell gehalten werden. Ein Austausch der Hardware ist in der Regel nicht notwendig, außer bei Defekten. Zukünftig könnte die Hardware durch Softwarelösungen ersetzt werden, was die Notwendigkeit physischer Konnektoren in den Praxen entfallen lässt. Bereits jetzt bietet die zentrale Verwaltung der Konnektoren im Rechenzentrum (TIaaS) eine solide Basis für diese Entwicklung. Sprechen Sie dazu am besten unsere TI-Experten bei aptaro direkt an. Schnell können wir zusammen mit Ihnen Ihren individuellen Hard- und Softwarebedarf für Ihre Arztpraxis oder Apotheke in Berlin ermitteln.

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